Ein Weihnachtstisch wird nicht durch mehr Dinge schöner, sondern durch weniger, bewusst ausgewählte Elemente. Beginnen Sie mit den Kerzenleuchtern in der Tischmitte, entscheiden Sie sich für zwei Farben und bleiben Sie dabei, und lassen Sie die Teller unterschiedlich sein statt völlig einheitlich. Rot und Grün sind keine Pflicht – Grün und Messing oder Weiß und Hellgrau ergeben einen Tisch, der nicht wie jeder andere aussieht.
Inhalt
- Beginnen Sie mit dem Licht
- Wählen Sie zwei Farben – und nicht unbedingt Rot und Grün
- Das Gedeck
- Weihnachtsornamente als Tischschmuck
- Tischdecke, Läufer oder einfach der Tisch
- Decken Sie den Tisch schon am Vortag ein
- Nach Weihnachten bleibt der Tisch weiterhin schön gedeckt
- Häufig gestellte Fragen
- Zusammenfassung
Der Weihnachtstisch ist der eine Abend im Jahr, an dem es völlig in Ordnung ist, es etwas zu übertreiben. Doch es gibt einen Unterschied zwischen einem Tisch mit vielen Elementen und einem Tisch, der wirklich wirkt. Hier ist die Vorgehensweise, die wir selbst verwenden, sowie die Kniffe, die den größten Unterschied machen.
Beginnen Sie mit dem Licht
Die Kerzenleuchter sind das Wichtigste auf dem Weihnachtstisch. Eine Reihe von Leuchtern in unterschiedlichen Höhen entlang der Tischmitte trägt mehr zur Stimmung bei als jedes andere einzelne Element – und da die Flammen über der Dekoration liegen, sorgen sie für Höhe, ohne den Tisch zu überladen.
Verwenden Sie lieber mehrere kleine als zwei große Leuchter, und kombinieren Sie gerne verschiedene Materialien. Steingut, Keramik, Glas, Messing und Kristall können nebeneinander stehen, solange die Farbgestaltung stimmig ist. Halten Sie die Flammen unterhalb der Augenhöhe der sitzenden Gäste – sonst spricht man den ganzen Abend aneinander vorbei.
Rechnen Sie mit etwa einem Kerzenleuchter pro 30–40 cm Tischmitte. Zünden Sie die Kerzen eine halbe Stunde vor Ankunft der Gäste an, damit das Wachs weich ist und die Flamme ruhig brennt.
Wählen Sie zwei Farben – und nicht unbedingt Rot und Grün
Klassisches Rot und Grün ist nur eine von vielen Möglichkeiten. Grün und Messing, Weiß und Hellgrau, gedämpftes Lila und Gold oder sogar Pink und Rot verleihen dem Weihnachtstisch mehr Persönlichkeit. Zwei Farben plus die Tischplatte oder Tischdecke als dritter Ton sind völlig ausreichend.
Ab drei Farben beginnt der Tisch unruhig zu wirken, ganz gleich, wie schön die einzelnen Elemente für sich genommen sind. Wenn Sie mehr Farbe möchten, sollte diese lieber vom Essen und vom Tannengrün kommen als von zusätzlichen Gegenständen.
Das Gedeck
An Heiligabend gibt es in der Regel mehr Gänge und mehr Gläser als im Alltag, und es lohnt sich, von Anfang an alles richtig einzudecken, damit genug Platz vorhanden ist. Das Besteck wird von außen nach innen in der Reihenfolge der Verwendung platziert, und die Gläser stehen rechts über den Messern.
Alle Details dazu finden Sie in unseren Beiträgen Wie das Besteck richtig liegt und Wie die Gläser richtig auf dem Tisch stehen.
Kombinieren Sie die Teller gerne. Ein Tisch, auf dem alles exakt zueinander passt, wirkt zu durchgeplant; ein Tisch, auf dem die Teller innerhalb derselben Farbfamilie variieren, wirkt stimmig und dennoch lebendig.
Weihnachtsornamente als Tischschmuck
Die Ornamente müssen nicht am Baum hängen. Neben dem Gedeck platziert, kann ein einzelnes Ornament die Tischkarte ersetzen, und in einer Schale in der Tischmitte gesammelt, werden sie zum Blickfang, der sich verstauen und im nächsten Jahr wiederverwenden lässt – im Gegensatz zu frischem Tannengrün, das jedes Jahr neu besorgt werden muss.
Tannenzweige, Zapfen und Eukalyptus, locker entlang der Tischmitte zwischen den Leuchtern verteilt, verbinden das Ganze. Halten Sie die Dekoration niedrig und lassen Sie sie unregelmäßig wirken; eine straff gebundene Girlande wirkt eher formell als gemütlich.
Tischdecke, Läufer oder einfach der Tisch
Falls Sie keine Tischdecke in der passenden Farbe besitzen, verwenden Sie ein oder zwei Geschirrtücher als Läufer über die Tischmitte. Das bringt Farbe ins Spiel, hält die Kerzenleuchter an Ort und Stelle und lässt die Tischplatte sichtbar, wenn sie es wert ist.
Ein Vorteil der offenen Tischplatte: Auf dem weihnachtlichen Tisch landet immer etwas Wachs, und Holz lässt sich leichter reinigen als Stoff. Sollte doch etwas auf die Tischdecke tropfen, lesen Sie wie man Wachs aus einer Tischdecke entfernt.
Decken Sie den Tisch schon am Vortag ein
Alles außer Speisen und brennenden Kerzen kann bereits am Vortag bereitstehen. Das bringt nicht nur Ruhe am eigentlichen Tag, sondern zeigt auch am besten, ob die Farben wirken – ein Tisch, der abends im Lampenlicht überzeugt, kann bei Tageslicht ganz anders wirken.
Wenn Sie sich bei etwas unsicher sind, ist jetzt der richtige Moment, es wegzunehmen. Ein Element zu viel lässt sich am Vortag leichter entfernen als mitten beim Servieren.
Nach Weihnachten bleibt der Tisch weiterhin schön gedeckt
Kerzenleuchter, Teller, Salz- und Pfefferstreuer sowie die Butterglocke gehören nicht nur zu Weihnachten – sie gehören einfach zur Tischkultur. Deshalb kann die gesamte Tischdekoration stehen bleiben bis zum Neujahrstisch und noch weiter bis in den Januar hinein, wenn Christbaumschmuck und Tannenbaum längst verstaut sind.
Das ist auch ein gutes Argument dafür, in die Grunddekoration zu investieren statt in Accessoires, die nur im Dezember zum Einsatz kommen.
Häufig gestellte Fragen
Wie deckt man einen weihnachtlichen Tisch?
Beginnen Sie mit den Kerzenleuchtern entlang der Tischmitte, wählen Sie zwei Farben und bleiben Sie dabei, und lassen Sie die Teller unterschiedlich statt komplett einheitlich. Halten Sie sämtliche Dekoration unterhalb der Augenhöhe.
Welche Farben passen zu einem weihnachtlichen Tisch?
Zwei Farben reichen völlig aus. Grün und Messing, Weiß und Hellgrau oder gedämpftes Lila und Gold wirken ruhiger als das klassische Rot-Grün.
Wie viele Kerzenleuchter gehören auf den weihnachtlichen Tisch?
Etwa einer pro 30–40 cm Tischmitte. Mehrere kleine Leuchter in unterschiedlichen Höhen wirken besser als zwei große.
Müssen die Teller beim weihnachtlichen Tisch zueinander passen?
Nein. Halten Sie ein Element einheitlich – etwa dasselbe Material oder dieselbe Farbfamilie – und lassen Sie den Rest variieren. Ein Tisch, bei dem alles exakt zusammenpasst, wirkt oft zu durchgeplant.
Was kann man anstelle einer Weihnachtstischdecke verwenden?
Ein oder zwei Geschirrtücher als Läufer über die Tischmitte. Das bringt Farbe, ohne die Tischplatte zu verdecken, und Wachs lässt sich von Holz leichter entfernen als von Stoff.
Wie früh kann man den weihnachtlichen Tisch eindecken?
Alles außer Speisen und brennenden Kerzen kann bereits am Vortag bereitstehen. Das schafft Ruhe am eigentlichen Tag und die Möglichkeit zu prüfen, ob die Farben bei Tageslicht überzeugen.
Zusammenfassung
Bei der weihnachtlichen Tischdekoration geht es darum, wenige Dinge bewusst auszuwählen. Bauen Sie den Tisch rund um Kerzenleuchter in unterschiedlichen Höhen entlang der Mitte auf, halten Sie die Flammen unterhalb der Augenhöhe eines sitzenden Gastes und beschränken Sie sich auf zwei Farben plus die Tischplatte – Rot und Grün sind dabei keine Pflicht. Kombinieren Sie die Teller innerhalb derselben Farbfamilie, verwenden Sie Weihnachtsschmuck am Gedeck statt Tischkarten, und decken Sie den Tisch bereits am Vortag ein. Die Grunddekoration kann bis Neujahr und weiter bis in den Januar stehen bleiben, wenn der Tannenbaum längst verschwunden ist.
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Alles für den Tisch finden Sie bei Dims Studio – siehe weihnachtlichen Tisch, Kerzenständer und Weihnachtsschmuck.
