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Was ist eine Pilzlampe? Die Geschichte hinter dem Klassiker der 70er-Jahre

Was ist eine Pilzlampe? Die Geschichte hinter dem Klassiker der 70er-Jahre

Kurz gesagt

Eine Pilzlampe ist eine Tischleuchte in Pilzform – mit einem Stiel und einem breiten, kuppelförmigen Schirm, der als Lampenschirm dient. In den 70er-Jahren wurde sie durch italienische Designer populär und erlebt heute als Retro-Favorit in modernen Wohnräumen ein Comeback. Bei Dims Studio finden Sie Pilzlampen von AU Maison und anderen europäischen Herstellern, überwiegend aus farbigem Glas und Keramik. Das Licht wird durch den Schirm sanft und diffus gestreut – perfekt für stimmungsvolles Licht auf Nachttisch, Couchtisch oder Regal.

Sie haben sie bestimmt schon auf Instagram oder bei Freunden gesehen – eine Lampe, die wie ein kleiner runder Pilz aussieht, oft aus sanft eingefärbtem Glas, und die das Licht weich durch den Schirm streut. Das ist eine Pilzlampe. In den 70er-Jahren war sie beliebt, geriet in den 80er- und 90er-Jahren in Vergessenheit und ist heute eines der charaktervollsten Einrichtungselemente in modernen deutschen Haushalten.

Was ist eine Pilzlampe?

Eine Pilzlampe ist eine Tischleuchte, deren Form unmittelbar an einen Pilz erinnert. Sie besteht aus einem kurzen, stabilen Stiel (dem Sockel der Lampe) und einem breiten, kuppelförmigen Schirm, der als Lampenschirm fungiert. Die Glühbirne befindet sich im Inneren des Schirms, sodass das Licht beim Durchscheinen durch das Material diffus und warm wirkt.

Die Höhe liegt in der Regel zwischen 15 und 40 cm – von Mini-Versionen bis zu größeren Standardgrößen. Als Material kommt meist farbiges oder mattiertes Glas zum Einsatz, es gibt aber auch Ausführungen aus handbemalter Keramik.

Geschichte und Designtradition

Die Pilzlampe hat ihre Wurzeln in Italien. Die Designtradition begann in den 1960er-Jahren, als italienische Designer wie Achille Castiglioni und Vico Magistretti begannen, mit organischen, biomimetischen Formen für Leuchten zu experimentieren. Als Ikone gilt Castiglionis „Snoopy“-Lampe (1967), die eine ähnliche Kuppelform aufwies.

In den 1970er-Jahren wurde die Form durch italienische Glasmanufakturen, insbesondere in Murano, massiv populär gemacht. Dort wurde die Pilzlampe in mundgeblasenem, farbigem Glas gefertigt, häufig in Pastell- und Popfarben. Sie war Teil der größeren „Anti-Design“-Bewegung: Leuchten sollten nicht formell oder architektonisch wirken – sie sollten verspielt sein.

Nach den 80er-Jahren verschwand die Pilzlampe fast vollständig aus deutschen Wohnräumen. In den letzten 5 bis 7 Jahren ist sie im Zuge des 70er-Revivals und des maximalistischen Einrichtungsstils zurückgekehrt. AU Maison zählt zu den europäischen Marken, die die Pilzlampe wieder auf dem deutschen Markt etabliert haben.

ℹ️

Wussten Sie schon? Pilzlampen sind in italienischen Filmen der 70er-Jahre wie Der große Irrtum sowie in späteren Produktionen von Pedro Almodóvar zu sehen – dort werden sie bewusst als kulturelles Symbol für verspielte, ausdrucksstarke Einrichtung eingesetzt.

Materialien und Typen

Bei Dims Studio gibt es Pilzlampen vorwiegend in zwei Materialien:

  • Mundgeblasenes Glas: Klassische italienische Tradition. Der Schirm wird während des Blasvorgangs eingefärbt, wodurch Tiefe und kleine Variationen in der Farbintensität entstehen. Das Licht wirkt sanft und stimmungsvoll.
  • Handbemalte Keramik: Schwerer und skulpturaler in der Anmutung. Der Schirm hat häufig ein mattes Finish, das das Licht gleichmäßig streut. Erhältlich bei AU Maison-Pilzlampen in Mintgrün, Pink und weiteren Farbvarianten.

Zudem finden Sie Mini-Versionen (unter 20 cm) sowie Standardgrößen (25–40 cm). Größere dekorative Ausführungen über 50 cm werden meist als Blickfang auf der Konsole eingesetzt.

Wo stellt man eine Pilzlampe am besten auf?

  • Nachttisch: Der klassische Platz – das Licht ist weich genug zum Lesen und warm genug, um auf Schlaf einzustimmen.
  • Couchtisch: Als Akzent für einen gemütlichen Abend – ohne die dominante Deckenbeleuchtung.
  • Regal oder Konsolentisch: Als dekoratives Objekt, das zugleich als Lichtquelle dient.
  • Schreibtisch: Mini-Versionen als sanftes Arbeitslicht.

Kombinieren Sie sie mit weiteren Kerzenständern oder Keramik-Kerzenständern für eine abwechslungsreiche Lichtgestaltung im selben Raum.

So wählen Sie die richtige Pilzlampe

  1. Farbe des Schirms: Die Farbe bestimmt, wie das Licht wirkt. Pink und Rosa sorgen für warmes, gemütliches Licht; Mintgrün und Blau schaffen eine kühlere, gedämpftere Atmosphäre.
  2. Höhe im Verhältnis zum Möbelstück: Die Oberkante der Lampe sollte auf Augenhöhe sein, wenn Sie daneben sitzen – so vermeiden Sie Blendung.
  3. Kabel und Schalter: Prüfen Sie, ob sich der Schalter am Kabel oder an der Lampe selbst befindet. Ein Ein-/Ausschalter direkt am Sockel ist am benutzerfreundlichsten.
  4. Fassungstyp: E14 (klein) oder E27 (groß). Wählen Sie LED für eine längere Brenndauer und geringere Wärmeentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Warum heißt sie Pilzlampe?

Weil die Form direkt einem Pilz nachempfunden ist – typischerweise einem Fliegenpilz mit einem kurzen, robusten Stiel und einem breiten, kuppelförmigen Schirm. Die Designtradition entstand in Italien in den 1960er- und 1970er-Jahren und wurde in den 70ern zur Design-Ikone, da die Form sowohl als ironisch-verspielt als auch als funktional genial galt (der Schirm verdeckt die Glühbirne).

Welche Glühbirne sollte ich für eine Pilzlampe verwenden?

Die meisten Pilzlampen verwenden E14- oder E27-Glühbirnen. Wählen Sie eine Glühbirne mit warmweißem Licht (2.700-3.000 Kelvin), um den klassischen, gemütlichen Schein zu erzielen. LED-Glühbirnen sind vorzuziehen, da sie weniger Wärme entwickeln – wichtig, da der Schirm nah an der Glühbirne sitzt.

Wie hoch sollte eine Pilzlampe sein?

Auf dem Nachttisch oder Couchtisch: 30-40 cm Gesamthöhe funktionieren am besten. Für Schreibtisch oder Arbeitsplatz: 35-50 cm. Für Konsolentisch oder Regal: Achten Sie auf die Proportionen im Verhältnis zum Möbelstück – eine zu kleine Pilzlampe geht optisch unter.

Hält der Schirm der Pilzlampe der Wärme der Glühbirne stand?

Pilzlampen aus Glas vertragen die Wärme von LED- und Glühbirnen problemlos. Kunststoffschirme (selten bei hochwertigen Modellen) können sich mit der Zeit verfärben. Verwenden Sie stets die vom Hersteller empfohlene Glühbirne – meist eine geringere Wattzahl als bei gewöhnlichen Tischlampen.

Wie reinige ich eine Pilzlampe aus Glas?

Schalten Sie die Lampe aus und entfernen Sie die Glühbirne. Wischen Sie sie vorsichtig mit einem weichen, feuchten Tuch und einem milden Spülmittel ab. Scheuermittel sollten vermieden werden. Trocknen Sie anschließend mit einem weichen, trockenen Tuch nach, um Streifen zu vermeiden. Der Glasschirm kann, sofern er abnehmbar ist, auch im Spülbecken mit lauwarmem Wasser gereinigt werden.

Zusammenfassung

Die Pilzlampe zählt zu den charaktervollsten Leuchten, die Sie in Ihr Zuhause holen können. Sie dient sowohl als funktionale Beleuchtung als auch als dekoratives Objekt — selbst im ausgeschalteten Zustand. Die Wahl der Schirmfarbe kann die gesamte Atmosphäre eines Raumes verändern, und da die Form so unverwechselbar ist, fügt sie sich in zahlreiche Einrichtungsstile ein — von Retro über Boho bis hin zum skandinavischen Minimalismus.

Entdecken Sie unsere Auswahl an Pilzlampen — von AU Maison und weiteren europäischen Glasmanufakturen.

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