Eine Bonbonniere ist ein kleines Gefäß mit Deckel, das zur Aufbewahrung von Pralinen, Süßigkeiten oder Keksen bestimmt ist. Das Wort stammt vom französischen "bonbon" (Süßigkeit) und wurde im 19. Jahrhundert als luxuriöses Tafelaufsatzstück beliebt. Heute gibt es Bonbonnieren aus handbemalter Keramik, Glas und Messing — sowohl als funktionale Süßigkeitenbehälter als auch als dekorative Objekte im Regal. Bei Dims Studio finden Sie sowohl klassische Glas-Bonbonnieren von AU Maison als auch Messing-Varianten wie die Lucky Clover Circus.
Sie haben sicher schon einmal eine im Regal gesehen — ein kleines Gefäß mit Deckel, geformt wie eine Miniatur-Urne, eine Kugel oder ein Blumenkranz. Das ist eine Bonbonniere. Sie wirkt dekorativ, erfüllt aber eine ganz bestimmte Funktion: Pralinen und Süßigkeiten auf eine Weise aufzubewahren, die sowohl praktisch als auch schmückend ist. Hier erfahren Sie alles über ihre Geschichte und erhalten einen ausführlichen Ratgeber.
Was ist eine Bonbonniere?
Eine Bonbonniere ist ein kleines Gefäß mit passgenauem Deckel, das ursprünglich zur Aufbewahrung von Pralinen oder kleinen Bonbons diente. Sie unterscheidet sich von einem gewöhnlichen Gefäß durch ihre ausgeprägt dekorative Gestaltung — sie soll ins Auge fallen, nicht nur aufbewahren. Das Material ist meist Keramik, Glas oder Messing, die Höhe liegt in der Regel zwischen 8 und 15 cm.
Die Geschichte der Bonbonniere
Das Wort "bonbon" ist französisch und bedeutet so viel wie "gut-gut" — eine liebevolle Bezeichnung für Zuckerkonfekt. Die Bonbonniere wurde Teil der bürgerlichen Wohnkultur in Frankreich und verbreitete sich Mitte des 19. Jahrhunderts nach Dänemark. Ursprünglich war sie ein Statussymbol: Eine Familie, die eine schöne Bonbonniere im guten Stübchen stehen hatte, signalisierte damit Wohlstand und Geschmack.
Im 20. Jahrhundert veränderte sich der Charakter der Bonbonniere — vom exklusiven bürgerlichen Möbelstück zum Alltagsgegenstand, besonders verbreitet am Frühstückstisch und als Gastgeschenk. Heute hat die Bonbonniere dank moderner Keramiker und Glasmanufakturen ihren Status als dekoratives Designstück zurückgewonnen.
Wussten Sie schon? Im Frankreich des 18. und 19. Jahrhunderts war es üblich, zum Abschluss des Essens Bonbons aus Bonbonnieren zu servieren — als eine Art "Amuse-Bouche", das signalisierte, dass das Fest zu Ende ging. Diese Tradition lebt in den feinsten dänischen Restaurants bis heute fort.
Materialien und Varianten
Bei Dims Studio finden Sie Bonbonnieren in drei Hauptmaterialien:
- Glas: Klassisch und transparent — der Inhalt ist von außen sichtbar. Glas-Bonbonnieren von AU Maison sind oft mundgeblasen mit dezenten Farbnuancen.
- Messing: Skulpturaler in der Wirkung, oft mit einer fein patinierten Oberfläche. Die Version Lucky Clover Circus ist ein moderner Klassiker.
- Keramik: Handbemalt mit charaktervollen Motiven — Zitrone, Blumen, Tiermuster.
Verwendung und Styling
- Klassische Verwendung: Pralinen, Konfekt, gefüllte Bonbons, Pastillen
- Für den Alltag: Nüsse, Trockenfrüchte, Lakritz
- Als Aufbewahrung: Schmuck, Münzen, kleine Erinnerungsstücke, Schlüssel
- Als Dekoration: leer im Regal aufgestellt — die Form allein hat schon ihren visuellen Reiz
- Als Geschenk: eine gefüllte Bonbonniere ist ein klassisches Gastgeschenk
So wählen Sie die richtige Bonbonniere aus
- Größe: 8-12 cm, wenn Sie sie hauptsächlich dekorativ nutzen möchten. 12-18 cm, wenn sie eine größere Menge Süßigkeiten fassen soll.
- Deckelpassform: Ein guter Deckel sitzt eng genug, um Feuchtigkeit fernzuhalten, lässt sich aber ohne Widerstand abheben. Prüfen Sie die Passform vor dem Kauf.
- Passendes Material: Wählen Sie das Material passend zu Ihrer übrigen Einrichtung — Messing für den klassischen Look, Keramik für Farbenfrohes, Glas für Transparenz.
- Pflegehinweise: Glas ist spülmaschinenfest, Messing sollte per Hand gewaschen werden, bei Keramik kommt es auf die Glasur an.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Bonbonniere und einem Süßigkeitenglas?
Eine Bonbonniere ist in der Regel kleiner, dekorativer gestaltet und besitzt einen passgenauen Deckel — sie ist so konzipiert, dass sie sowohl als Behälter als auch als Ziergegenstand dient. Ein Süßigkeitenglas ist meist größer und rein funktional. Die Bonbonniere hat ihren eigenen festen Platz bei der Tischdekoration oder im Regal.
Was bewahrt man typischerweise in einer Bonbonniere auf?
Klassischerweise: Pralinen, kleine Konfektstücke und gefüllte Bonbons. Viele verwenden sie auch für Pastillen, Lakritz, Mandeln oder sogar Schmuck und kleine Erinnerungsstücke. Da sie dicht schließt und dekorativ ist, lässt sie sich vielseitig einsetzen.
Woher stammt die Bonbonniere ursprünglich?
Das Wort stammt vom französischen „bonbon“ (Bonbon) und gelangte im 19. Jahrhundert über das französische Bürgertum nach Dänemark. Ursprünglich war sie ein Statussymbol – bürgerliche Familien zeigten ihren Wohlstand durch ihre Bonbonnieren-Sammlung im guten Zimmer.
Sind Bonbonnieren spülmaschinenfest?
Glas-Bonbonnieren von Herstellern wie AU Maison sind in der Regel spülmaschinenfest. Messing-Ausführungen sollten von Hand gewaschen werden, um Patina und Oberfläche zu erhalten. Bitte beachten Sie stets die Pflegehinweise für das jeweilige Produkt.
Wie groß ist eine typische Bonbonniere?
Die meisten sind 8–15 cm hoch mit einem Durchmesser von 8–12 cm. Mini-Ausführungen gibt es bereits ab 6 cm – ideal als kleine Deko oder für eine einzelne Portion Süßigkeiten. Größere Fest-Bonbonnieren können bis zu 25 cm groß sein.
Zusammenfassung
Die Bonbonniere ist weder notwendig noch typisches Alltags-Küchenzubehör – doch genau das macht sie so wertvoll. Sie erzählt eine Geschichte, wirkt wie ein kleines Kunstwerk im Regal und bewahrt Süßes auf, ohne es zu verstecken. Eine gut gewählte Bonbonniere bleibt jahrzehntelang im Zuhause.
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